Sicherheitstipps
Sicherheit bei Kartenzahlungen wird bei Elavon großgeschrieben. Aber auch kartenakzeptierende Unternehmen können sich vor möglichem Kartenmissbrauch schützen und damit gleichzeitig das Risiko von Rückbelastungen reduzieren. Hier einige Tipps:
Sicherheit am Zahlungsterminal
- Verwehren Sie fremden nicht autorisierten Personen grundsätzlich jeglichen Zugriff auf Ihre Kartenterminals.
- Überprüfen Sie täglich Zahlungsterminals auf Spuren, die auf Manipulationen hinweisen könnten. Bei Beschädigungen am Gehäuse, Klebespuren oder Farbunterschieden zwischen Ober- und Unterschale etc. sollten Sie umgehend die Polizei und den Netzbetreiber benachrichtigen.
- Stimmen Sie Technikerbesuche unbedingt mit Ihrem Netzbetreiber ab. Kommt ein Techniker unangemeldet zu Wartungsarbeiten, lassen Sie sich den entsprechenden Auftrag des Netzbetreibers vorlegen, und versichern Sie sich zusätzlich telefonisch bei Ihrem Netzbetreiber über die Identität des Technikers, bevor Sie ihm Zugang zum Terminal gewähren.
- Benachrichtigen Sie bei einem Einbruch (auch wenn es sich nur um vermeintlich leichte Diebstahldelikte handelt) umgehend die Polizei und untersuchen Sie Ihr Zahlungsterminal auf mögliche Manipulationen.
Sicherheit bei Zahlungen mit vorgelegten Karten
- Geben Sie bei Unterschrift gestützten Zahlungsverfahren die Debit- oder Kreditkarte erst aus der Hand, wenn Sie die Unterschrift auf dem Beleg mit der auf der Karte verglichen haben.
- Prüfen Sie das Unterschriftsfeld! Wenn die obere Schicht des Unterschriftsfeld beschädigt ist, erscheint unter der abgekratzten Fläche der Schriftzug „Void“ (deutsch: ungültig). Brechen Sie den Zahlungsvorgang ab.
- Vergleichen Sie bei Kreditkartenzahlungen stets den Belegausdruck mit den hochgeprägten Kartendaten. Überprüfen Sie, ob Name, Kartennummer und Verfallsdatum auf Karte und Terminalausdruck übereinstimmen.
- Achten Sie auf die Hochprägedaten bei Kreditkarten. Bei Kreditkarten, bei denen die Hochprägung geändert wurde, kann man oft die ursprüngliche Kartennummer noch schemenhaft hinter der eingeprägten Nummer erkennen.
- Achten Sie auf die Hologramme der Kreditkarten.
- Führen Sie den UV-Test bei Kreditkartenzahlungen durch. Unter ultraviolettem Licht erscheint auf der Vorderseite von Visa®-Karten eine Taube. Bei MasterCard®-Karten sind die Buchstaben „M“ und „C“ sichtbar.
Sicherheit bei Bestellungen im Fernabsatzgeschäft
Sie können aus dem Verhalten der Besteller Rückschlüsse auf einen möglichen Kartenbetrug ziehen. Achten Sie auf folgende Auffälligkeiten:
- Der Karteninhaber möchte den Rechnungsbetrag auf mehrere Kreditkarten aufteilen.
- Auf einer Bestellung stehen mehrere Kartennummern mit gleichen oder unterschiedlichen Namen.
- Der Besteller kündigt Probleme an, wie z. B. „Sollte die Karte nicht funktionieren, dann schicke ich Ihnen die Kartennummer meiner Frau" oder „Benutzen Sie eine der nachfolgenden Kartennummern“.
- Höhe der Versandkosten spielt keine Rolle - es muss nur schnell gehen.
- Besteller will unbedingt die Tracking-ID des Spediteurs (Hinweis: Die Ware soll abgefangen werden).
- Ungewöhnlich hohe Anzahl an Bestellungen oder ein hoher Warenwert (gerade bei Neukunden).
- Bestellungen über das Internet werden mittels E-Mail-Adressen von sogenannten "freien" Providern vorgenommen, da über diese Anbieter zahlreiche Gratis-E-Mail-Accounts eingerichtet werden können.
- Lieferanschrift weicht von Rechnungsadresse ab (Stichwort Packstation)
Im Zweifel rufen Sie unsere Kartenautorisierungs-Hotline an, die 24 Stunden täglich für Sie zur Verfügung steht. Weitere Informationen hier.